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Placidochromis milomo lebt vor allem in den tieferen Übergangszonen der Felsen auf Sandboden. Sie werden angetroffen an verschiedenen vereinzelten Stellen rund um den ganzen See. Es gibt einige geographische Varianten wie diese F1 Nachzuhten wovon die Eltern von Mbenji Island sind.
Leider gibt es oft bei Nachzuchten nicht diese dicken Lippen wie bei Wildfängexemplare weil sie im Aquarium gefüttert werden. Im See sollten diese Tiere ihre Nahrung vom zwischen den Felsen saugen und durch dieses Kontakt entwickeln sich ihrer Lippen. Im Aquarium soll man also versuchen um diese Tiere ihre Nahrung auf solcher Weise an zu bieten sodass sie - wie im See - im Kontakt kommen mit den Felsen.

Ich (Thimo) habe Mitte 2018 eine Dreiheit von diese Tiere gekauft, F1 Nachzuchten von der Mbenji-Variante, junge Fische, von denen der Mann damals ungefähr 7 cm war und beide Weibchen ungefähr 6 cm. Die Geschlecht-Unterscheidung war bereits klar, 1 Mann mit 2 Weibchen. Mittlerweile (Oktober 2018) ist der Mann schon auf 10 cm ausgewachsen, die Weibchen sind noch etwas kleiner, ungefähr 8-9 cm.
Sie lassen sich schon gut anschauen in diesem Becken und das Männchen ist schon gut angefangen zu färben. Es ist doch ein sehr aktives Männchen, er jagt oft auf die Weibchen und folgt sie durch das ganzen Becken. Ihre Mitbewohner lassen sie bis heute ziemlich gut im Ruhe obwohl der Mann manchmal gehtzt wird durch das Weibchen von Nimbochromis linni.

Placidochromis milomo kann man am besten zusammen mit mehreren Weibchen in ein großes Aquarium halten mit viel Platz zum schwimmen. Es ist ein ruhiger, friedlicher Cichlide welche man am besten zusammen mit anderen ruhigen Arten aus ähnlichen Umgebungen halten kann. Mbunas sind im algemeines zu aggressiv.

Im See suchen diese Cichliden auf den Felsen nach Insektenlarven und Krebstiere. Im Aquarium sind sie einfache Esser. Sie nehmen alles, was wir bieten wie getrocknetes Fischfutter, Artemia, Mysis, Garnelenmix usw.


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