Der Malawisee, auch wohl Nyassasee genannt, liegt eingeklemmt zwischen den Länder Malawi, Tanzania und Mozambique. Die westliche Seite vom ganzen See und das südliche Teil gehören zu Malawi, an die ostliche Seite liegen Tanzania und Mozambique.
Es ist das bis auf achten größte See in der Welt. Es ist ungefähr 560 km lang und auf einige Stellen 80 km breit. Der See hat eine Oberfläche von 29600
Quadratkilometer. Der Wasserspiegel liegt 472 Meter über dem Meeresspiegel. Der See hat eine durchschnittliche Tiefe von 292 Meter und eine Maximaltiefe von 700 Meter. Das Wasservolumen belauft sich auf ungefähr 8400 Kubikkilometer, also eine ordentliche Menge Wasser. Es gibt nur einen Fluss wo aus das Wasser vom see abgeführt werde, der "Shire Fluss".
Der Wasserstand vom See schwankt jährlich aber ist doch nicht allein gebunden an der Jahreszeit aber auch an klimatische Änderungen unterworfen. Im vergangenheit hat der Wasserstand sich verschiedene Male gesenkt. Es ist beweist dass ungefähr 25000 Jahre her der Wasserspiegel ungefähr 400 Meter niedriger war wie jetzt. Der See bildete bei diesem niedrige Wasserstand schon noch eine ganze See. Entlang die Ufer vom See werden die felsige Küste abgewechselt mit sandige Streifen und sumpfige mit Ried bewachsen Ufer bei Flussmündunge.
Es gibt jetzt schätzungsweise ungefähr 850 Cichlidenarten von diesem See bekannt. Viele Arten haben sich hier im See vergangene tausende Jahren können entwickeln und sind nirgendwo anders zu finden. Auch findet mann nirgendwo anders so eine große Verschiedenheit in einem Fischart wie hier. Im ganz Nordamerika findet mann so eine Verschiedenheit noch nicht in alle dort anwesende Fischarte zusammen.
Das größten Teils der Arten leben in ziemlich untiefes Wasser, ein kleines Teil in tiefer Wasser. Viele Arten werden angetroffen entlang Küste (auch Inseln) mit felsige Ufer ("Mbuna"). Andere Arten werden angetroffen in dem Übergangsgebiete von Felsen nach Sandboden und wieder andere Arten oben die Sandboden. Auch ins offen Wasser leben viele Cichliden (die lokale Bevölkerung nennt sie "Utaka").
Im vergangene Dezennien gibt es glücklich viele Arten (durch verschiedene an Ort und Stelle der See herum anwesende Exporteure) gefangen und versanden sodass wir wie Aquarianer damit kennen lernen können.
Wie auch im andere Stellen in dieser Welt gescheht, haben diese Exporteure (die selbst selektiv und mit vorher festgesetzte Anzahle arbeiten) zu tun bekommen mit Überfischung durch die lokale Bevölkerung und dadurch eine immer weiter zunehmende Druck aus dem Fischbestand und selten werden von verschiedene Arten. Mittlerweile werden durch diese Exporteure viele im See gefangene Fische an Ort und stelle gezüchtet sodass eine gleich bleibende Zufuhr von viele arten vor die Zukunft garantiert scheint.
Im südlichen Teil vom See ist durch das "World wildlife Fund (WWF)", nach Rücksprache mit Malawi, in 1980 ein groß Gebiet bestimmt wie Nationalpark, worein keine Fische gefangen dürfen werden, "Lake Malawi National Park".